● eProcurement digitalisiert den gesamten Beschaffungsprozess – von Bedarfsmeldung bis Rechnung.
● Der indirekte Einkauf leidet oft unter Intransparenz, Maverick Buying und manuellem Aufwand.
● Zentrale Systemanforderungen: ERP-Integration, elektronische Kataloge, automatisierte Workflows, benutzerfreundlicher Zugang.
● Sonderbedarfe verursachen überproportionalen Aufwand – FACURA löst das über ein 1-Kreditor-Modell ohne Schnittstellen.
● Erfolgsfaktoren: saubere Stammdaten, klares Change Management, skalierbare Architektur.
● Fazit: eProcurement ist ein strategisches Werkzeug zur Effizienzsteigerung und Kostenkontrolle im Einkauf.
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● Abwicklung von indirekten Bedarfen wie C-Teile, Hilfs- und Betriebsstoffe, Dienstleistungen oder IT-Zubehör.
● Unterstützung bei der Umsetzung von Compliance-Vorgaben (z. B. Freigabeworkflows, Budgetkontrolle).
● Zentrale Steuerung heterogener Bedarfe aus dezentralen Organisationseinheiten.
● Hohe manuelle Aufwände für Bedarfserfassung, Lieferantenauswahl, Bestellung und Rechnungsprüfung
● Intransparente Prozessschritte, die weder steuerbar noch auswertbar sind
● Fehlende Skaleneffekte, da Volumina nicht gebündelt werden
Die Konsequenz sind überhöhte Prozesskosten – oft ein Vielfaches des Warenwerts – sowie Risiken in der Budget- und Lieferantentransparenz.
Maverick Buying verursacht laut Capgemini Research durchschnittlich 15–20 % Mehrkosten pro Bestellung, da Rabatte, Vertragskonditionen und gebündelte Volumina nicht genutzt werden. In Unternehmen mit dezentralen Strukturen kann dies zu Verlusten in Millionenhöhe pro Jahr führen. eProcurement-Systeme mit integrierten Genehmigungs- und Katalogmechanismen reduzieren diese Risiken erheblich, indem sie den Einkauf in verbindliche und geprüfte Bahnen lenken.
Ein zentrales Problem im indirekten Einkauf ist das sogenannte Maverick Buying – also der Einkauf außerhalb genehmigter Prozesse und Lieferanten. Gründe dafür sind meist:
● Zeitdruck und fehlende Verfügbarkeit im internen Katalogsystem
● Restriktive ERP-Prozesse, die spontane Bedarfe nicht abbilden
● Geringe Benutzerfreundlichkeit bestehender Systeme
Dieses Verhalten führt nicht nur zu Compliance-Verstößen, sondern auch zu einer Vielzahl ungeprüfter Einzelrechnungen, fehlender Kostenstellenzuordnung und Lieferantenwildwuchs.
Insbesondere Sonderbedarfe – etwa für einmalige Anschaffungen, Nischenprodukte oder kurzfristige Ersatzteile – entziehen sich häufig der standardisierten Beschaffung. Für solche Einzelanforderungen werden oft neue Kreditoren angelegt, Zahlungen per Kreditkarte oder Barzahlung abgewickelt und Rechnungen manuell verarbeitet. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Wert des Beschaffungsobjekts – das Verhältnis von operativem Aufwand zu Einkaufswert liegt hier nicht selten bei über 1:1.
Da viele indirekte Bestellungen außerhalb des ERP oder in fragmentierten Subsystemen erfolgen, fehlt dem Einkauf eine konsolidierte Übersicht über:
● Wer bestellt was, bei wem und zu welchem Preis?
● Welche Bedarfe sind wiederkehrend und könnten standardisiert werden?
● Wie hoch sind die Gesamtausgaben im indirekten Bereich?
Ohne diese Informationen bleibt eine zentrale Steuerung und Optimierung der indirekten Beschaffung unmöglich. Das führt dazu, dass die Einkaufsorganisation in diesem Bereich ihre strategische Steuerungsfunktion nicht wahrnehmen kann – mit unmittelbaren Effekten auf Kostenstruktur und Versorgungssicherheit.
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The fundamental technical requirement for a functioning digital purchasing process is professional procurement software that integrates seamlessly with the company’s leading ERP system . This integration must be bidirectional:
● Data provision : Article master data, product groups, supplier conditions and budget information must be centrally maintained and up-to-date.
● Transaction processing : Orders, order confirmations, delivery notes and invoices must be processable throughout the system – including automated booking logic.
● Compliance checks : Background validations (e.g., budget approvals, supplier status, price limits) must be integrated.
The goal is a fully digital “purchase-to-pay” process without manual intermediate steps – audit-proof, documented and scalable.
A high-performance eProcurement environment must enable convenient and compliant product selection. Two models have become established:
● Internal catalogs : centrally maintained catalogs with fixed items, prices and product group references – ideal for C-parts and standard items.
● Punchout/OCI interfaces : Connection of external webshops where the user selects products directly; the shopping cart is then structured and returned to the ERP system.
The combination of both approaches allows for the efficient procurement of standard items as well as the flexible fulfillment of special requirements. Important: Catalogs must be regularly updated and linked to internal product group structures and cost center logic to enable meaningful reporting.
Especially in industry, purchasing is heavily influenced by organizational rules and responsibility structures . A modern eProcurement system must therefore be able to map complex approval workflows:
● Multi-stage approvals by cost center, amount or item group
● Deputization models during absences
● Rule-based escalation mechanisms for process delays
Workflow automation means not only speed, but above all compliance with regulations, traceability and audit security – important requirements especially for SOX or ISO certified companies.
A frequently underestimated aspect: An eProcurement system is only effective if it is accepted and used by all relevant users. These include:
● Operational staff in specialist departments who report short-term needs
● Technical areas such as maintenance or facility management , which require specific items with high requirements
● the purchasing department itself , which works with analyses, supplier evaluation and contract data
Self-service functionalities, intuitive interfaces, mobile-enabled user access, and simple needs reporting increase usage frequency – and prevent procurements that bypass the system. Technically, this means that role and rights management, user-friendliness, and system performance must be considered in the architecture from the outset.
These technological building blocks are essential for the strategic management of indirect procurement processes. However, only in combination with a well-thought-out organizational implementation does a functioning eProcurement system emerge that not only digitizes purchasing but also professionalizes it.
A typical practical problem: A site urgently needs a spare part that is only available in a niche online shop. However, the internal process for setting up a new supplier would take days. The result: wasted time or maverick buying.
FACURA addresses this problem with a single-vendor model specifically designed for special requirements in indirect purchasing:
● One central creditor in the ERP system: All webshop orders are processed via FACURA.
● Digital requisition : The buyer only sends the link to the desired item.
● Standardized documents : offer, delivery note, invoice – all in a uniform format.
● No system integration required : Orders are placed within the existing workflow, without new interfaces.
This completely eliminates the effort required for setting up accounts payable and manually checking individual invoices. A clear efficiency gain – especially for industrial companies with many individual locations and variable requirements.
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Die Einführung von eProcurement im industriellen Umfeld erfordert mehr als nur Softwarelizenz und Schulung. Folgende Aspekte entscheiden über den Erfolg:
Fehlende Warengruppenlogik, inkonsistente Lieferantenstammdaten und fragmentierte ERP-Strukturen bremsen jede Digitalisierung. Eine konsolidierte Stammdatenstrategie ist Pflicht.
Einkaufsleiter müssen interne Kunden, IT, Controlling und Management frühzeitig einbinden. Nur wenn der Nutzen für jede Beteiligte klar ist, wird die Akzeptanz hoch sein.
Systeme müssen auch für neue Standorte, Warengruppen oder internationale Anforderungen ausbaubar sein. Starre Lösungen erzeugen mittelfristig neue Silos.
Prognosen zufolge wird der Markt für eProcurement-Lösungen in Europa bis 2028 jährlich um über 10 % wachsen. Besonders gefragt sind Plattformen, die KI-gestützte Analytik, Lieferantenbewertung und nachhaltigkeitsbezogenes Einkaufsreporting integrieren. Auch die Einhaltung der EU-Lieferkettenrichtlinie und der CSR-Dokumentationspflichten werden künftig nur mit durchgängiger digitaler Unterstützung realisierbar sein.
Der Markt für eProcurement-Lösungen entwickelt sich rasant:
● Künstliche Intelligenz zur automatisierten Bedarfserkennung und Angebotsanalyse steht vor dem Durchbruch.
● ESG-Reporting wird auch im Einkauf zur Pflicht – digitale Systeme liefern hierfür belastbare Datenquellen.
● eInvoicing-Standards wie ZUGFeRD oder XRechnung setzen sich europaweit durch – Systeme müssen dies unterstützen.
Gleichzeitig werden Cloud-basierte Plattformmodelle wie FACURA zunehmend zum De-facto-Standard für schnelle, skalierbare und integrative Lösungen im indirekten Einkauf.
eProcurement ist kein reines Automatisierungsprojekt, sondern ein Hebel zur strategischen Steuerung des gesamten Einkaufs. Es erlaubt es Industrieunternehmen, ihre Prozesse zu verschlanken, Maverick Buying zu verhindern und gleichzeitig Transparenz, Compliance und Kostenkontrolle zu verbessern.
Die intelligente Kombination aus klassischer Beschaffungssoftware, elektronischen Katalogen, automatisierten Workflows und spezialisierten Lösungen wie FACURA eröffnet einen ganzheitlichen Ansatz – auch für hochkomplexe indirekte Beschaffungsbedarfe.
Empfehlung für Entscheider: Starten Sie mit einer klar priorisierten Digitalisierungsstrategie im indirekten Einkauf. Identifizieren Sie kritische Prozesse, analysieren Sie Schwachstellen und wählen Sie pragmatische, skalierbare Lösungen – mit messbarem Nutzen für Ihr Unternehmen.
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